Zeltkirche
Wallfahtrtskirche
Zeltkirche
Mit dem Neubau der Wallfahrtskirche als Zeltkirche erhielt Trutzhain 1964/65 ein neues kirchliches Zentrum. Maria Hilf ist die einzige Wallfahrtskirche in Nordhessen und bietet über 200 Besuchern Platz.
Als einziger katholischer Kirchenbau dieser Größenordnung im Schwalmtal wurde die Maria Hilf Kirche in Anlehnung an das II. Vatikanische Konzil von dem Kasseler Architekten Josef Bieling entworfen. Die Zeltkirche wird durch eine Marienkapelle mit dem Pfarrhaus verbunden sowie durch das Pfarrheim mit dem Glockenturm.
Die Form der Kirche soll an die Dreifaltigkeit Gottes erinnern. Dabei steht das Zelt als Symbol für das Unterwegs sein durchs Leben. Es erinnert an das pilgernde Volk Israels im ersten Bund. Auch soll die markante Kirche im Umfeld der Baracken an das Schicksal der Erbauer erinnern.
Der Trutzhainer Gestalter Manfred Lausmann schuf ein farbenreiches Lichtspiel durch eine Komposition verschieden farbiger Glaselemente. Auch den Kreuzweg verdankt die Gemeinde dem Gestalter. Das Altarensemble mit Taufbecken ist eine Arbeit des Trutzhainer Steinmetzmeisters Herbert Heidenreich.
Die Wallfahrtskirche und die Marienkapelle sind barrierefrei.
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Erneuern
"Wenn wir auch nichts hamm, so sind wir doch beisamm". Das Motto der Jugendlichen in Trutzhain kurz nach der Ansiedlung im Barackenlager. Im Hintergrund ensteht die neue Maria Hilf Kirche. Das Gebäude im Vordergrund war eine ehemalige Toiettenanlage, die als erster Jugendclub in Trutzhain diente.



