Publikationen
Bücher
In den folgenden Büchern wurde unsere Kirchengemeinde, unsere Wallfahrt oder der Ort Trutzhain berücksichtigt.
Die Quellenangabe erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Weitere Informationen:
Presseinformationen der Kirchengemeinde

Fremde Heimat
Henning Burk unld Erika Feoshe "Fremde Heimat - Das Schicksawl der Vertriebenen nach 1945" Rowohlt-Verlag, 2011,ISBN 978-3-87134-714-6, 272 Seiten. Im März 2011 erschien zur ARD-Sendung "Fremde Heimat" das Begleitbuch im Rowohlt-Verlag. In der zweitiligen Fersehdokumentation sowie in dem Buch ist die Quinauer Wallfahrt in Trutzhain und in Quinau berücksichtigt. Im Sommer 2010 drehte Henning Burk mehre Tage in Trutzhain. Aufnahmen entsanden zur Wallfahrt, zudem in der Weberei Egelkraut sowie in der Kunstblumenfabrik Lumpe.
Unterrichts-Konzepte Religion
"Unterrichts-Konzepte Religion" Stark Verlagsgesellschaft, Hallbergmoos, 2009. Im Stark-Verlag in Hallbergmoos bei München sind Ende 2009 neue Unterrichtskonzepte für Religionslehrer und Religionspädagogen erschienen. In der Blattsammlung, die im Abonnement bezogen werden kann, beschäftigten sich die Religionslehrerin Corinna Walz und die Redakteurin Susanne Haller mit der Unterrichtssequenz "Kirchen entdecken - erkunden - erleben". In der Rubrik "Gruppenarbeit Kirchenbau: Romantik - Moderne" steht die Wallfahrtskirche Maria Hilf in einer Reihe mit dem Dom in Speyer, dem Dom in Köln und dem Franziskanerkloster Vierzehnheiligen im fränkischen Bad Staffelstein. Dabei stehen alle Bauwerke stellvertretend für eine Bauepoche, die Trutzhainer Wallfahrtskirche für die der Moderne.Die Kirchen sind in dem Konzept nicht nur bebildert und beschrieben, sondern die Kinder und Jugendliche nähern sich den Themen auch spielerisch. Beispielsweise mit einem Kirchensudoku. Der Altarraum der Trutzhainer Wallfahrtskirche ist dabei gezeichnet sowie für die anderen Bauwerke besondere Fenster- und Torbögen zeichnerisch dargestellt sind. Ziel des Konzeptes ist, die Schülerinnen und Schüler an die Begegnung mit der Kirche heranzuführen. Die Unterrichts-Konzepte werden von Lehrern und Pädagogen aus dem gesamten Bundesgebiet eingesetzt
Kalte Heimat
Andreas Kossert "Kalte Heimat - Die Geschichte der Deutschen Vertriebenen nach 1945" Siedler-Verlag, 2008, ISBN 978-3-88680-861-8, 431 Seiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen mehr als 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten, der überwiegende Teil in die westliche Besatzungszonen. Diejenigen, die Flucht und Vertreibung überlebt hatten, wurden von ihren Landsleuten aber nicht aufgenommen, sondern ausgegrenzt. Während die Vertriebenen schon alles verloren hatten, fühlten sich die Westdeutschen durch den Zustrom der "Fremden" bedroht, mit denen sie ihre glücklich durch den Krieg gebrachten Besitztümer teilen sollten. Ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, hätte es jedoch ein "Wirtschaftswunder nicht gegeben; sie waren ein wichtiger Motor der Modernisierung der Bundesrepublik. So wurden sie zwar als Wähler heftig umworben, zugleich aber mit ihren Traumatisierungen alleinegelassen. In seinem Buch beschreibt Andreas Kossert die Erfahrungen derjenigen, die durch den Krieg entwurzelt wurden und immense Verluste erlitten haben; und er fragt danach, welche Folgen das nicht nur für die Vertriebenen und ihre Nachkommen, sondern auch für die ganze Gesellschaft bis heute hat. Auch die Quinauer Wallfahrt in Trutzhain ist mit Bild und Text beschrieben. 2009 ist das Buch auch in tschechischer Sprache erschienen.
Quinauer Wallfahrt in Trutzhain
Katholische Kirchengemeinde Maria Hilf, Trutzhain, "Quinauer Wallfahrt in Trutzhain", 2003 Eigenverlag, 64 Seiten "Sie kommen seit über 50 Jahren am gleichen Sonntag nach Trutzhain - die Wallfahrerinnen und Wallfahrer der Quinauer Wallfahrt. Sie kommen aus Stuttgart aus Augsburg, aus Frankfurt, aus Münster und seit 1991 auch aus den neuen Bundesländern. Was treibt sie an zur weiten Fahrt in die nordhessische Diaspora? Die jährliche Begegnung mit Freunden und Bekannten aus der verlorenen Heimat, die Verbindung zur Kirche, die Verehrung der Muttergottes von Quinau, die Liebe zu Gott? Sicher ist das eine untrennbar mit dem anderen verbunden". Das Buch beleuchtet die Hintergründe der Quinauer Wallfahrt in Trutzhain und ihren Ursprung im böhmischen Erzgebirge. Mit verschiedenen Lieder- und Textbeiträgen u. a. von Bischof Heinz-Josef Algermissen, zeichnet es die ungewöhnliche Geschichte einer Marienwallfahrt in der nordhessischen Diaspora nach.
"Nun soll ein Lob erschallen"
Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken, "Nun soll ein Lob erschallen", 2006, 200 Seiten Das durchgehend farbig illustrierte Buch 63 Wallfahrtsorte in der Diaspora vor, darunter auch die Quinauer Wallfahrt in Trutzhain. Pilger erhalten Informationen über die Wallfahrtstage, die Patronin, das Gnadenbild und die Geschichte der Wallfahrtsstätte. Pilgergebete und -lieder sowie Adressen zur Kontaktaufnahme runden die Beschreibung eines jeden Ortes ab. Praktische Hinweise zur Anreise und zu Gaststätten und Unterkünften ergänzen das Werk. Im Vorwort Buches definiert der Berliner Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky die Wallfahrt als Unterbrechung des Jahreskreises, als Orientierung hin zu den Quellen des Lebens: "Wallfahrten sind keine touristischen Events mit Führungen und fachlichen Erläuterungen, vielmehr sind sie Pilgerreisen. Nicht der Genuß der Natur - wie beim Ausflug ins Grüne - steht im Mittelpunkt, sondern das Beten und Singen, das Bitten und Danken."
Trutzhain - Ein Dorf
Martin Grzimek, "Trutzhain - ein Dorf"Hanser-Verlag, 1984, ISBN 3-446-14001-8237 Seiten "Wann mir zum ersten Mal bewusst wurde, dass ich in einem ehemaligen Kriegsgefangenenlager aufwuchs, kann ich nicht sagen. Als Kind waren die Baracken für mich eine selbstverständliche Umgebung. Wahrscheinlich lernten wir etwas in der Schule über dieses Dorf. Aber die Unterrichtsstunde hieß Heimatkunde und die Heimat war ein Dorf in einem Land in einem Staat in einem Erdteil auf der Welt. Doch für meine Eltern und alle anderen Dorfbewohner, die als Flüchtlinge in das Lager gekommen waren, bedeutete der Ort eine neue Heimat und etwas ganz Unselbstverständliches".
Eine Porzellanscherbe im Graben
Martha Kent "Eine Prozellanscherbe im Graben - Eine deutsche Flüchtlingskindheit" Scherz-Verlag, 2003, ISBN 3-596-16442-7336 Seiten "Im Winter 1945 waren alle Straßen und Wege, die aus Polen führten, von deutschen Flüchtlingen verstopft. Mit zwei bespannten Pferdewagen schloss sich auch unsere Familie den Trecks an. Ich war damals knapp fünf Jahre alt und verstand nichts von den Ereignissen, die sich um mich herum abspielten. Von März 1945 bis Anfang Juli 1949 hielt man uns gefangen. Das sind die Jahre meiner Kindheit: eine bessere kannte ich nicht. Die Gefangenschaft ist meine Herkunft und meine Heimat." Martha Kent hat ihre Kinderjahre in Potulitz (Potulice) verbracht, einem Lager, das direkt nach dem Krieg von den Polen gebraucht wurde, um deutsche Flüchtlinge zu inhaftieren. Ihr Buch beschreibt aufs Eindrucksvollste eine Kindheit im Gefangenenlager und die Folgen - die Schwierigkeit, in Freiheit zu leben. Von 1949 bis 1952 lebte Martha Kent in Trutzhain, ehe sie mit ihrer Familie nach Kanada auswanderte. Zu einem Besuch mit Buchlesung in der Wallfahrtskirche Maria Hilf kehrte sie 2003 nach Trutzhain zurück.
Chronik Trutzhain 1951 -2001
Rudolf Filtz, Aribert Ley, Horst Munk, Wolfgang Scholz, Christian Steidl"Chronik Trutzhain 1951 - 2001", Eigenverlag, 2001,Herausgeber: Stadt Schwalmstadt, gebunden, 270 Seiten Aus einem Kriegsgefangenenlager wird ein Dorf, eher zufällig als gezielt geplant. Die Chronik dokumentiert die ersten 50 Jahre eines ungewöhnlichen Dorfes. Sie ist eine erste Bestandsaufnahme und eine Rückschau auf Vergangenes und Unwiderbringliches. 50 Jahre Trutzhain sind das Ergebnis vieler fleißiger Menschen, die nach dem Krieg bei "Null" angefangen haben. Es sind Menschen die alles verloren hatten, aber nicht ihren Mut, ihre Hoffnung und ihren Glauben, die sich eine neue Heimat fern ihrer alten Heimat aufbauen wollten und dies schafften.



